| Bernd Eichinger verfilmt für die Constantin Film |
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| Freitag, 28. Mai 2010 | |
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den Entführungsfall Natascha Kampusch
Die
Constantin Film und Bernd Eichinger haben sich mit Natascha Kampusch
geeinigt, die Geschichte ihrer Entführung und ihrer Gefangenschaft für
das Kino zu verfilmen. Bernd Eichinger ("Der Baader Meinhof Komplex,"
"Der Untergang," "Das Parfum") wird den Film für die Constantin Film
produzieren. Der Journalist und Dokumentarfilmemacher Peter Reichard,
der Natascha Kampusch für die ARD Reportage "Natascha Kampusch - 3096
Tage Gefangenschaft" über mehrere Monate hinweg interviewte, wird das
Projekt und das Drehbuch mitentwickeln. Die Dreharbeiten sind für 2011
angesetzt. Die Constantin Film wird den Film in 2012 in die Kinos
bringen.
"Ich weiß es sehr zu schätzen, dass
Natascha Kampusch uns das Vertrauen entgegenbringt, ihre Geschichte zu
verfilmen," so Bernd Eichinger. "Peter Reichard und mir geht es darum,
dass nach all den Medienspekulationen und Politskandalen, die der
Entführungsfall Natascha Kampusch ausgelöst hat, erzählt wird, was
wirklich geschehen ist."
Peter Reichard erklärt: "Respekt,
Einfühlsamkeit und absolute Seriosität sind, neben der künstlerischen
Herausforderung, die unabdingbaren Voraussetzungen für ein solches
Filmprojekt. Mir war schnell klar, dass dieser hohe Anspruch nur durch
Bernd Eichinger und die Constantin Film erfüllt werden kann. Nun haben
wir uns zu einem Team zusammengefunden. Und darüber freue ich mich -
auch für Natascha Kampusch."
"Viele einfühlsame Zusendungen der
letzten Jahre haben mich dazu bewegt, mein Schicksal verfilmen zu
lassen", erläutert Natascha Kampusch. "Ich bin froh, dass sich nun mit
Bernd Eichinger und der Constantin Film eine außergewöhnliche
Gelegenheit bietet, meine Geschichte in behutsamer Weise auf die
Leinwand zu bringen."
Natascha Kampusch ist 10 Jahre alt,
als sie 1998 auf dem Schulweg von dem Nachrichtentechniker Wolfgang
Priklopil entführt wird. Sie wird von ihm achteinhalb Jahre lang in
einem unterirdischen Verlies gefangen gehalten. 2006 gelingt ihr die
Flucht, und Wolfgang Priklopil nimmt sich das Leben. Nach Natascha
Kampuschs Selbstbefreiung gerät ihre Entführung ins Zentrum politischer
Machtspiele und sensationslüsterner Berichterstattung der Medien. Ihr
Weg zur Freiheit ist noch lange nicht zu Ende.
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